Archiv der Kategorie: Philosophie

zum Experiment

Die subjektive Kraft der Formung des Stoffes ist durch keinen objektiven Gehalt im Voraus gedeckt, sondern erweist sich immer erst im Vollzug des Werkes. Aus dem Vollzug erwächst auch erst der Gehalt. Darin reproduziert sich die Entfremdung des Produzenten von … Weiterlesen

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Essay als Verformung

Was, verdammt noch mal, hat es mit dem englischen romantischen Essay auf sich? Hat sich hier Aufklärung in den oder durch den Essay gerettet, am Leben erhalten gewissermaßen, so wie sie sich in deutscher Romantik in Novalis Fragmente gerettet hatte? … Weiterlesen

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zwei texte

die ich parallel lese und die mich beide auf besondere weise ansprechen. direkt. eine art echo aus der geschichte. zum einen stefan gandlers frankfurter fragmente. als ich 90 zum studium nach frankfurt kam wa gandler gerade astavorsitzender. linke liste. wir … Weiterlesen

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Reflex – Erich Arendt

Ich  habe den merkwürdigen Reflex, dass immer wenn ich einen Text zu Celan lese, ich nach einem Bändchen von Erich Arendt greifen muss, um darin ein Gedicht zu lesen. Das ging mir schon in meiner Frankfurter Studienzeit so. In Frankfurt … Weiterlesen

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Hawthorne

Drei Begegnungen im Hawthornejahr. Zwei davon sind natürlich seinen biografischen Daten geschuldet: Brocans Neuübersetzung von Der scharlachrote Buchstabe das gemeinsame Tagebuch Das Paradies der kleinen Dinge (mit einem guten Handkeessay als Vorwort. Und es hat mich dann kaum mehr verwundert, … Weiterlesen

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Notiz

Was mir gerade in den Sinn kommt, da ich in dem Shklarband blättere: Mit Simmel hat sie gemein, dass sie einen gewissen philosophischen und soziologischen Snobismus in der Begriffsbildung unterläuft. Bei ihr gelangen Worte wie eben Snobismus in den Haupttext … Weiterlesen

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darüber hinaus

Philosophie ist  eine Spezialdisziplin. Wahrscheinlich. Deshalb bin ich, auch wenn ich das Fach studiert habe und mit einer ganz guten Note abgeschlossen, wahrscheinlich ein Dillettant. Das scheint mir allerdings weniger schlimm, denn die Philosophischen Diskurse laufen ohnehin neben den als … Weiterlesen

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wieder Mühsam

Ich habe gerade in dem frisch im Verbrecher-Verlag erschienenen Mühsam-Lesebuch einen Artikel aus der Zeitschrift Fanal von 1927 gelesen, in der Mühsam eine Globalkritik sowohl am Marxismus als auch am Bismarckschen Staatsverständnis formuliert. Er sieht in beiden Gewächse einer Hegelschen … Weiterlesen

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Extremismus vs. Dialektik

kann man das Extremismus nennen, wenn einem die kleinsten Prosaformen besonders interessieren, wie auch die übergroßen Formen der Lyrik? Rivarol und Dante gewissermaßen; und besteht eine Logik darin, dass eine Sapphoexpertin wie Ann Carson vor allem längere und längste Gedichte … Weiterlesen

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das sind so Tage (Adorno und King)

, Konzentrationsschwäche. Jeder Gedanke schießt quer, ist zappelig, will sich in seinem Zickzack nicht verfolgen lasses. Also gehe ich auf so eine merkwürdige Metaebene, eine Aussischtsplattform aufs eigene Denken, denke übers Denken schlechthin nach, werde philosophisch (könnte man sagen), als … Weiterlesen

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