Archiv der Kategorie: Kunst

zum Experiment

Die subjektive Kraft der Formung des Stoffes ist durch keinen objektiven Gehalt im Voraus gedeckt, sondern erweist sich immer erst im Vollzug des Werkes. Aus dem Vollzug erwächst auch erst der Gehalt. Darin reproduziert sich die Entfremdung des Produzenten von … Weiterlesen

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Reflex – Erich Arendt

Ich  habe den merkwürdigen Reflex, dass immer wenn ich einen Text zu Celan lese, ich nach einem Bändchen von Erich Arendt greifen muss, um darin ein Gedicht zu lesen. Das ging mir schon in meiner Frankfurter Studienzeit so. In Frankfurt … Weiterlesen

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Blüte Zeit

Auf meinem Tisch liegen einige Gedichtbände, Übersetzungen und deutschsprachige Originale, die im Laufe des Herbstes erscheinen (in Fahnen) oder im Sommer bereits erschienen sind, und sie stellen noch nicht einmal einen Überblick dar. Einige, die ich sehnsüchtig erwarte, fehlen noch. … Weiterlesen

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Korrespondenzen

Ein Text von Elke Erb aus dem Band Vexierbild,(1983) beginnt so: Der Alltag Wenn ich auf die Stehleiter steige, bricht mir der Schweiß aus. Rationell wäre sie nackt zu besteigen. Viele richtige Überlegungen werden vom Alltag verworfen. … Eingefallen ist … Weiterlesen

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Short

Spürbar … eine gute Kurzgeschichte löst eine Emotion aus, eine Bewegung, die anders, als beim Roman, eine Interruption sein kann, ein verhallender Schuss, ein Stein, der aufs Wasser trifft, wir spüren mehr, als wir wissen. Wir durchschreiten einen kleinen Raum, … Weiterlesen

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Reim

bei der Lektüre Christine Lavants Seit gestern lese ich Gedichte von Christine Lavant. Nicht zum ersten Mal, aber zum ersten Mal in dieser Intensität. Der Reim scheint mir ist ein Mysterium, auch wenn seine Konstruktion technisch einfach ist. Die ersten … Weiterlesen

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Lydia Davis

Die Juryarbeit für den Verein der Hotlist hat mir einige Flüche und graue Haare beschert. Aber Schwamm drüber. Weil: es gab und gibt auch Begegnungen mit Texten, die mich nachhaltig beschäftigen werden. Zum Beispiel die mit den Erzählungen Lydia Davis‘ … Weiterlesen

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Erb und Ingold

Manchmal bricht der Büchserstapel neben mir zusammen. Einfach so. Ärgerlich. Zumal ich feststelle, dass ich mich übernommen habe.  Nie mehr will ich einer Jury angehören!!! Manchmal denke ich, dass Lesen blödet, und dass es besser wäre fernzusehen. Natürlich ist das … Weiterlesen

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Hawthorne

Drei Begegnungen im Hawthornejahr. Zwei davon sind natürlich seinen biografischen Daten geschuldet: Brocans Neuübersetzung von Der scharlachrote Buchstabe das gemeinsame Tagebuch Das Paradies der kleinen Dinge (mit einem guten Handkeessay als Vorwort. Und es hat mich dann kaum mehr verwundert, … Weiterlesen

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Mühsam und Jünger

Im Kontext des Jahrestages der Ermordung Erich Mühsams wird recht oft Ernst Jünger zitiert, der mit einer gewissen Herablassung (zumindest lese ich das heraus) berichtet:  „Ich glaube man suchte Briefe des alten Anarchisten Mühsam bei mir, der eine kindliche Neigung … Weiterlesen

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