Archiv des Autors: Jan Kuhlbrodt

Arendts Marx

Erstaunlich viel Marx im Denktagebuch Hannah Arendts. Ein sehr schöner Eintrag: [19] Marx‘ verzweifelter Versuch „Materialist“ zu werden, ist in Wahrheit nur der sehr ehrenwerte Versuch, der Herrschaft der Logik (in ihrer höchsten, d.h. der hegelschen Gestaltung) zu entkommen. Die … Weiterlesen

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am Abend ein zwei Stunden Anders lesen

„Die Musik entreißt in der Zeit dem Leben sein eigentümliches Medium und seine Bewegungskraft, hält sie außerhalb ihres historischen Zusammenhanges und außerhalb des Kontinuums ihrer Motive, hält sie dennoch in ihrem Produkt am Leben, ja stimmt sie, als wäre sie … Weiterlesen

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Nach den Tieren

Nach den Tieren Es sind die Tage, an denen ein kurzes Gedicht mich überfordert, gerade wenn es um Katzen sich dreht. Ich sollte mich wieder dem Japantext zuwenden oder den kryptischen Versen Christine Lavants. Als gäbe es einen Gott ohne … Weiterlesen

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Zur Kritik der Kritik der Kritik

Heute im Wiener Standard ein Artikel der folgende Passage enthält: „Jedes Buch ist das Dokument eines intellektuellen Unterwegsseins, das sich seit der ersten Veröffentlichung nachvollziehen lässt. Mit jedem Buch verändert sich einer, der schreibt, und bleibt doch ein Individuum, das … Weiterlesen

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Lyrikbuchhandlung während der Leipziger Buchmesse

Ursprünglich veröffentlicht auf roughblog:
Es ist eine schöne Tradition geworden, um die sich der hochroth Verlag und seine Leute verdient machen: Leipziger Messezeit ist Lyrikbuchhandlung: http://www.lyrikbuchhandlung.de/ https://www.facebook.com/Lyrikbuchhandlung-167241813374300/ http://www.hochroth.de/verlag/autoren-co/veranstaltungen/ ? ?

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Oswald Egger lesen

aktuell: Harlekinsmäntel und andere Bewandtnisse (Matthes & Seitz 2016) Bislang sah ich in der Leibnizschen Monade eher eine Blase, aber sah sie von außen, und was sich in ihr spiegelte, spiegelte sich nicht in ihr, sondern auf ihr, auf ihrer Hülle, … Weiterlesen

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alte Texte — Husserl

Flucht Was nun die Erinnerung anlangt, so ist sie keine so einfache Sache und bietet schon verschiedene Gegenstänlichkeitsformen und Gegebenheitsformen ineinader verflochten. Edmund Husserl Ein Gott braucht kein Erinnerungsvermögen, denn was er denkt, geschieht im Augenblick, da er es denkt, … Weiterlesen

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