Nietzsches Aphoristik

Kofman schreibt knapp, aber treffend über Nietzsches Aphoristik. Und die Figur Nietzsche übersteht das in meinen Augen nicht ganz unbeschadet, da sie in seinem Elitismus ganz gut getroffen ist. Und ich selbst sehe auch die Ambivalenz diese Nietzscheanischen Haltung, die Populismus von vornherein ausschließt.

„Keine Lektüre ohne Interpretation, ohne Kommentar, das heißt ohne eine neue Schreibweise, welche den Sinn der ersten leicht verschiebt, die Perspektive des Aphorismus in eine neue Richtung treibt, ihn bei sich selbst ankommen lässt. Jede Lektüre gebiert einen anderen Text, schafft eine neue Form: Das ist er, der Effekt der Kunst.
Sarah Kofman: Nietzsche und die Metapher. Berlin 2014. S. 169

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