Anfang

Der Lektüre nach beginnt das Jahr ziemlich gut, nämlich zweimal mit Zwetajewa. Da ist zunächst das bei Molokoprint erschienene Treppengedicht, im Original und Ingolds doppelter Übersetzung. Und da ist der Band mit Prosa in der neuen Zwetajewaausgabe des Suhrkamp Verlages. Ich hatte ein wenig mit mir gerungen, weil ich ja die Volk und Welt Ausgabe schon kenne. Aber bis auf Elke Erb finden sich hier andere Übersetzerinnen, und diese Ausgabe ist wesentlich umfangreicher.

„Vor kurzem bekreuzigte ich mich unvermutet vor einer Eiche in Kunzewo. Offensichtlich liegt der Ursprung des Gebets nicht in der Furcht, sondern im Entzücken.“ (Zwetajewa: Ich schicke meinen Schatten voraus. S. 173)

Als ich mit Leidenschaft zu lesen begann, tat ich das nicht mit Romanen, es waren die kleineren Formen, die mich faszinierten, Kurzprosa und Kürzestprosa und das, was man, weil es sich der Kategorisierung entzieht, als Aufzeichnung bezeichnet. Auch deshalb ist es für mich ein Glück, in diesem Zwetajewaband zu lesen.

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