Kommentar

Die Behauptung, dass der Kommentar dem Text vorausgeht, schießt wahrscheinlich etwas übers Ziel. Aber seit ich in den Achtzigern des vergangenen Jahrhunderts Kommentare des Jenaer Altphilologen Fritz Jürß zu griechischen Autoren gelesen habe, bin ich ein Fan von solchen Texten, auch wenn ich sie nicht in wissenschaftlicher Hinsicht auswerte. Außerdem bin ich eine Art Wissenssammler und lasse mich gern belehren.

Ein guter Kommentar zumal ist Primärliteratur, muss hinter dem Kommentierten in literarischer Hinsicht nicht zurückstehen. Ein neuerlicher Beweis dafür sind die Kommentare von Tobias Roth, Asmus Trautsch und Melanie Möller in der gerade erschienenen Ausgabe von Ovids Liebeskunst. Sie machen Spass und benetzen alles Trockene. Und, das ist wohl das wichtigste, sie helfen mir über die früh einbrechende Dunkelheit hinweg.

 

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