Zeit

Zeitkonzepte, die sich an einer rein numerischen Form des Ablaufs orientieren, sind wahrscheinlich die Grundlage autoritären Denkens überhaupt. Das spiegelt sich in Romanen, als auch in deren Rezeption. Wenn Inhalt immer nur als Ablauf gedacht wird, verweigert das Denken die Möglichkeit von Interferenzen. Lesen selbst wird eine öde Angelegenheit. Kausalitätsanmutung. Und das Schreiben solcher Texte macht auch keinen Spass.

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