Hannah Arendt. Autonomie und Kontext

Im letzten Jahr erschien bei Piper ein Band mit Gedichten von Hannah Arendt. Die  Texte waren verschiedenen Schriften, wie Tagebüchern und Briefen entnommen also dekontextualisiert. Die Aufnahme war eher schwierig. In verschiedenen Rezensionen   wurden die Gedichte mehr oder weniger verrissen. Die Dekontextualisierung hatte also zu einer Ablehnung geführt.

Etwas später aber erschien bei Transkript aber ein Buch von Anne Betheau. Hannah Arendt und die Dichtung. und leistet etwas Außergewöhnliches. Sie entfaltet den Kontext von neuem, gibt somit den Texten Hintergrund und Landschaft und ihnen damit auch ein Stückweit (paradoxerweise) ihre Autonomie zurück. Wenig Spannenderes derzeit auf dem Literaturmarkt.

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