melancholischer rückblick

Zu teilen wäre zunächst Schellings Grundannahme der Erkenntnistätigkeit als Konstruktion. In dieser Grundannahme verbergen sich zwei basale Bestimmungen des erkennenden Denkens. Es ist sowohl mimetisch als auch produktiv; das Erkennende Denken ist soweit hervorbringend. Schellings emphatischer Subjektivismus läßt ihn aber ein wenig über das Ziel hinausschießen. Da er das Ich als absolut freies denkt, setzt er den Akt der Erkenntnis als freien. In der Erkenntnis wird also nach Schelling die Notwendigkeit in Freiheit aufgehoben.

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