Mühsam

Tagebücher Band 8 1921

Festungshaft.

aber das Interessante ist, das Mühsams stilistisches Vermögen ungemein gewinnt. Ereignisse nehmen ab, klar, der Band ist dünner. Aber es scheint mir, als würde sich im Schreibstil so etwas wie ein Vermögen der Freiheit niederzuschlagen. Man müsste das genauer untersuchen, um meinen Wunsch als Vater des Gedankens auszuschließen. Und man müsste Kriterien entwickeln für die Anwesenheit der Freiheit im Stil. Und vergleichen: Mühsams Lakonie und Tollers Pathos. (Schwalbenbuch)

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