Lyrik muss

Lyrik muss zunächst einmal gar nichts. Lyrik kann vielleicht, und das, was sie kann entspringt ihrem Nichtmüssen.

Schon seit der Antike weiß Lyrik, wo das Zentrum der Welt ist, an jener Stelle nämlich, wo der Esel seinen Kot fallen lässt. Vielleicht weigert sich der Lyriker deshalb, das Zentrum zu betreten.

Lyrik ist kein Mittel, Lyrik ist Zweck.

Alles ist Oberfläche.

„Lyrik ist ein Mittel der Verflachung entgegenzuwirken, indem sie verweilt und Bohrungen vornimmt, Dimensionen erkundet, andere Chemie wahrnimmt.“ ist ein unsinniger Satz.

Advertisements
Dieser Beitrag wurde unter Allgemein veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s