Fiktion

Tagebücher, Briefe, Autobiografien, kann man soetwas als Randbereich der Fiktionalität auffassen, oder ist das schon Nonfiktionalität. Ein Autor konstruiert einen Autor. Einen, der den gleichen Namen wie er selbst trägt, und in einer Welt lebt, die der unsrigen ziemlich nahe kommt, zuweilen entsetzlich nahe. Erfindung und Korrektur. Oder Korrektur und Erfindung. Jedenfalls Briefe von Pascal, Tagebücher von Hauge, Ingold und Kojeve, von Plath, Sontag. (Auswahl) Da haben es Romane schon schwer, dagegen anzukommen.

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