Eintrtag Kojève

am 20. Mai 1920. Der Kerl ist 18 Jahre alt. Den Gedichten und der ezählenden Prosa im „Tagebuch eines Philosophen“ merkt man das an. Zuweilen strotzen sie vor spätpubertärer Ergriffenheit durch sie selbst. Aber in den philosophischen Selbstbeobachtungen Kojèves steckt eine erstaunliche Reife.

… Die gesamte gedankliche Arbeit verlief außerhalb meiner selbst und ich konnte sie weder gestalten noch systematisieren und schon gar nicht in einer verständlichen Form darlegen. Ich gebrauchte die Worte nur als Mittel, um mich später an den Verlauf meiner Gedanken zu erinnern. …

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