Klingpause

Den ganzen Tag habe ich Kling gehört. Gerade in den frühen Lesungen. Denen mit Schlagzeug, eine große Nähe zur neuen Musik, zur Musik des 20 Jahrhunderts. Bislang kannte ich Klings Gedichte eben nur als Gedichte, habe sie gelesen. Aber jetzt, da ich sie über den Lyrikrand hinaus wahrnehmen kann, erschließen sie sich mir noch einmal wesentlich intensiver.

In der Klingpause jetzt Leküre Schestow und Kojève. Die in Frankreich gestrandeten russisch bzw ukrainischen Philosophen. Parallellektüren. Chiasmus. Während der eine (Schestow) als Marxist beginnt und zum Religionsphilosophen wird (Spät dann seine Arbeit „Athen und Jerusalem“) nimmt Kojève (A.W. Koschewnikoff) den entgegengesetzten Weg. Es ist irre, diese beiden Autoren parallel zu lesen. Und wie der Zufall (?) es will sind bei Matthes & Seitz gerade die entsprechenden Bücher erschienen.

Kojève: Tagebuch eines Philosophen

Schestow: Apotheose der Grundlosigkeit

Kling: Die gebrannte Performance

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