Aufzählungen

Ingold beschließt den Eintrag vom 20.1. mit einer Aufzählung von Sätzen. (Sätze, die er im Zusammenhang seines Romans Alias notiert hat. Sätze die im Lager unter dem sttändigen Diktat des Hunger geäßert werden könnten. Hier wächst sich die Aufzählung, die konstitutiv für Ingolds Schreiben ist, zu einer Art Aphorismensammlung aus. Ein doppeltes Wachsen in beide Richtungen der Unendlichkeit, wie Pascal sie versteht. Als Unendlichkeit im Großen, und auch im kleinen, eine nach innen wachsende Unendlichkeit.  In diesem Sinne ist der Roman ein Schnappschuss, ein Feststellen des Wachstums. Anfang und Ende sind ihm äußerlich. Eine Harmonie, die sich im Abbruch herstellt. Ähnlich der Subjektivierung im Sinne Schellings.

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