heute Sonntag

Immer wieder muss ich gegen den unsinnigen Drang ankämpfen, das Jahr 2014 abschließend zu behandeln. Als wären Lektüren, die sich über den Dezember hinaus abspielen, überlappende Lektüren. Hier liegt noch einiges herum. Aufgeschlagen, angelesen, ineinandergeschoben.  Diese Lektüren sind vielleicht in dem Sinn überlappend, weil sie mich spüren lassen, dass dieses Datum ein willkürliches ist, und wir uns im Handeln von soetwas Willkürlichem bestimmen oder zumindest beeinflussen lassen. Zweite Natur halt. Immer machen wir schnell noch etws fertig, was noch etwas Zeit gebraucht hätte. Und letztlich speist sich dieser Post ja auch aus dieser irren Jahresendpanik.

Und dann dieser Listendrang. Ich bin ständig am formulieren. Aber mir ist so, als wäre jede Liste schon im Moment ihrer Konzeption hinfällig.  Bücher des Jahres.

Was mich allerdings freut ist, dass ich meine beobachtet zu haben, wie philosophische Theoriebildung und literarische Praxis auf eine produktive Art wieder zueinanderfinden, und überhaupt, dass sich Literatur und speziell die Lyrik wieder anderen Gattungen und Kunstformen zu öffnen scheint. Aber das ist natürlich auch kein Prozess, der am 1.1. begann.

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