Adorno und Jazz

Ingold in Leben & Werk über den Briefwechsel Kracauer-Adorno. Ein paar Sätze, die mich vor zwanzig Jahren zur Weißglut gebracht hätten. Zwar sah ich damals zuweilen Adornos Gepose, aber weil ich ihn für einen „Großen“ hielt, nahm ich das wiederspruchslos hin. Es war wie beim Freejazz, ich verstand die Sache nicht, aber das Nicken und Schmunzeln des Publikums war mir Signal, ebenfalls zu Nicken und zu Schmunzeln.

Ingold: „Bemerkenswert ist aber die rethorische Qualität des Briefwechsels, noch das Banalste kommt in stark gebauten Sätzen daher, und eben dies macht die Banalität vollkommen.“

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