heute

am letzten tag vor dem winter. lange dunkel, kurz sonne, dann zieht es sich zu. ich bin weiter beschäftigt mit gandler und badiou, und mit gedichten von kristin schulz, die gesammelte gedichte heiner müllers herausgegeben hat. sie operiert mit sehr eingeschänktem sprachmaterial, überliefertem.

daneben die tägliche dosis von ingolds Leben & Werk. (heute gab es dazu eine erste besprechung von michael braun. wie macht er das, so schnell kann doch kein mensch lesen, das wundert mich, denn auch ich bin ja nicht sonderlich langsam)

und eine weitere besprechung, die ich gelesen habe (auf fixpoetry) zu derridas Die Augen der Sprache. müsste man eigentlich auch lesen, vor allem in zusammenhang mit dem apokalypsebuch. aber wann? zu kurze tage, vor allem im herbst.

fixpoetry bescherte mir eine weitere begegnung, die eine wiederbegegnung ist. in meiner frankfurter zeit (in der ich auch gandler begegnet bin) übersretzte michael hinz gerade mouffe/laclau: Hegemonie und radikale Demokratie. (er arbeitete bei unibuch 2000 im frankfurter studentinnenhaus auf der jordanstraße) das buch erschien dann bei passagen, und war eines der interessantesten im zuge eines postmarxismus, der bei gramsci nach anleihen suchte.

jetzt also ein bändchen mit aufsätzen der theoretikerin chantal mouffe. sie scheint mir über einen zentralen punkt der demokratie nachzudenken.

wie bewegt man sich durch ein derartiges geflecht?

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