Erb und Ingold

Manchmal bricht der Büchserstapel neben mir zusammen. Einfach so. Ärgerlich.

Zumal ich feststelle, dass ich mich übernommen habe.  Nie mehr will ich einer Jury angehören!!!

Manchmal denke ich, dass Lesen blödet, und dass es besser wäre fernzusehen.

Natürlich ist das eine momentane Eingebung und ich nehme Zuflucht zu Texten von Felix Ingold und Elke Erb.

Diese beiden Namen begleiten meine Lesewut nun schon ca. dreißig Jahre und ich komme in ungleichmäßigen Rhythmen auf sie zurück. (Wie nach Hause, könnte ich schreiben, wenn da nicht dieser Kitschvorbehalt wäre.) Es sind für mich Momente literarischer Verjüngung, in ihren Werken zu lesen. (Es ist auch kaum so, dass sie mein Schreiben beeinflusst hätten, aber mein Denken, dass komischerweise soetwas wie eine Parallelexistenz führt. )

Und es ist keinesfalls so, dass ich immer wieder zu den gleichen Werken dieser Beiden greife. Es gibt kein Lieblingsbuch. Es wechselt das Interesse. Und auch Gefallen verliert sich hier in der Lektüre als Kategorie. (Allerdings gefällt mir das gelesene meist auch.)

Mehr aus archäologischem Interesse hab ich über erste Begegnungen geschrieben.

Gerade also hier die Fahnen von Ingolds „Leben und Werk“ was bald erscheinen wird und Kommentare Elke Erbs, zu eigenen Gedichten. Auch die werden kommen und Leute, freut euch auf beides und zwar sehr.

Etüden in Beweglichkeit!!

Advertisements
Dieser Beitrag wurde unter Allgemein, Kunst, Literatur abgelegt und mit , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Eine Antwort zu Erb und Ingold

  1. amruthgen schreibt:

    Heute mal ein Gedicht von mir:

    Die breiten Wasser der Elbe in Hamburg

    In ihrem südlichen Bett vor Hamburgs Toren
    Strömt sie noch eins mit sich und von Gräsern umflort.
    Doch die Emsigkeit der Stadt teilt sie in südlich und nördlich,
    sperrt sie zwischen schmutziggraue Mauern
    und verbraucht ihre Kraft in zahlreichen Häfen und Kanälen.

    Bei Nienstedten erst wird sie wieder vereint entlassen,
    Gibt aber freudig den Blick ihrer Schönheit preis:
    Plätschernd am Ufer umspült sie Steine und Gras
    und spiegelt das Licht wie zitterndes Glas.
    Breit und voll Ruhe zieht sie dahin.

    Bei Wedel schließlich verrät dir ein tiefer Blick:
    diese Wasser kommen nie mehr zurück.

    Damals (2006) nannte ich mich noch Palma Kunkel aus Niendorf.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s