Max Stirner

Annährung aus zwei Richtungen. Einerseits die Beschäftigung mit Oskar Maria Graf und seinem, nennen wir es so, gemäßigten Anarchismus und andererseits mit Shklars Liberalismus. Hier tut sich eine (von mir bislang) ungeahnte Verbindung auf:

Stirner in Der Einzige und sein Eigentum:

Die Sittlichkeit konnte erst von da ab gegen die Frömmigkeit in einen Gegensatz treten, wo überhauppt der brausende Hass wider alles, was einem „Befehle“ (Ordonnanz, Gebote usw.) ähnlich sah, sich revoltierend Luft machte, und der persönliche „absolute Herr“ verhöhnt und verfolgt wurde: sie konnte folglich zur Selbstständigkeit erst durch den Liberalismus kommen, dessen erste Form als „Bürgertum“ sich weltgeschichtliche Bedeutung verschaffte, und die eigentlich religiösen Gewalten schwächte.

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