Israel

Ich versuche Israel zu verstehen. Neben Kontakten zu Israelis versuche ich das mittels Literatur. Auf verschiedenen Ebenen.

Seit einiger Zeit übersetze ich einen Zyklus der in Berlin lebenden Autorin Maya Kuperman (Mother Tongue). Sich von der Familie absetzen, um sie zu gewinnen. Das Geschilderte ist natürlich ein Universelles. Aber hier eben geschildert aus Sicht einer Frau aus Israel. (Sobald ich die Sache mit Johannes Frank durchge- und überarbeitet habe, wird es Auszüge davon zu lesen geben.)

Daneben lese ich ein Buch der Autorin Ayelet Gundar-Goshen. Darüber werde ich demnächst auf meinem Hotlist Blog weiter berichten. Soviel an dieser Stelle: es ist ein komisch trauriges Buch aus der Gründungszeit des Staates Israel.

Seit einiger Zeit lese ich auch Chaim Nolls Roman Die Synagoge. Das Spannede an Noll ist unter anderem seine Herkunft. In meiner Schulzeit wurde ich mit Romanen seines Vaters konfrontiert (Die Abendteuer des Werner Holt). Noll behält den realistischen Gestus der Erzählweise bei, was mir in seinem Roman merkwürdig angemessen erscheint, und er entwirft ein spannendes und instruktives Bild des modernen Israel. (Eine Rezension wird es bald auf Fixpoetry geben. Ich bin mir allerdings noch nicht ganz klar, wie ich das angehen soll.)

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Eine Antwort zu Israel

  1. amruthgen schreibt:

    Wer die Welt in Gute und Böse einteilt, kann nichts verstehen.

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