Extremismus vs. Dialektik

kann man das Extremismus nennen, wenn einem die kleinsten Prosaformen besonders interessieren, wie auch die übergroßen Formen der Lyrik? Rivarol und Dante gewissermaßen; und besteht eine Logik darin, dass eine Sapphoexpertin wie Ann Carson vor allem längere und längste Gedichte schreibt, ist das ein Reflex auf das Fragment?

Was ist Gegenstand literarischer Reduktin. Ist es eine Erweiterung des Referenzraumes ins unendlich Kleine, das zu untersuchen Pascal für geboten hält?

lesen:

Sätze. von Frey und Czernin

Glass, Irony and God. von Carson

Einzeiler von Ingold aus dem Russischen übersetzt.

 

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Eine Antwort zu Extremismus vs. Dialektik

  1. summacumlaudeblog schreibt:

    Folgerichtiger Extremismus würde ich es nennen. Wobei manchmal auch Banales den Umfang bestimmt. Du weißt, dass die begrenzte Zeilenzahl in den Zeitungen wesentlich zum Entstehen der Kurzgeschichte beitrug. Bei mir ist es eindeutig nicht Zeilen- aber Zeitmangel, der den Umfang schmal hält.

    Eine solche „Erklärung“ erklärt aber nur den Gang in eine Richtung, hin zum schmalen Umfang. Der Weg zurück, zur „Übergröße“, sei es als Schreiber, sei es als Leser, kann so nicht einsortiert werden. Da ist die jeweilige Erweiterung des Referenzraumes ins unendlich Kleine oder Große der bessere Ansatz. Als Gegenpart zur eigenen Existenz, zur eigenen Wahrnehmung.

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