ich werde alt, doch das bleibt

ja klar. aber die stufenlyrik majakowskis ist nur der schmalen zeitungsspalte geschuldet, in der sich ein langer vers platz suchte. dass wir als abiturienten das imitierten ist nur naheliegend. auch dass der futurismus uns in den zeiten des sterbenden sozialismus entgegen kam und verständlich wirkte. und viel mehr futurismus als majakowski ließ man mir (uns?) auch gar nicht zukommen. so dass wir seinen teil für das ganze halten mussten. erst später dan chlebnikow, krutschonnych (danke bertram!!!), und wie sie alle hießen. wer glück hatte kam aus karl-marx-stadt und traf dort an einem mittwoch in den achtzigern in der galerie oben carlfriedrich claus, oder womöglich sogar scherstjanoi, und bastelte später an einem neofuturismus (beim studentischen ernteeinsatz in mecklenburg zwischen transportbändern von denen es erde und kartoffeln regnete.) die maschinen sangen wieder. und wer noch mehr mehr mehr glück hatte, zug „mysterium buffo“ von majakowski aus einer antiquariatskiste in der evangelischen buchhandlung max müller an der annenstraße. so!

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