das sind so Tage (Adorno und King)

, Konzentrationsschwäche. Jeder Gedanke schießt quer, ist zappelig, will sich in seinem Zickzack nicht verfolgen lasses. Also gehe ich auf so eine merkwürdige Metaebene, eine Aussischtsplattform aufs eigene Denken, denke übers Denken schlechthin nach, werde philosophisch (könnte man sagen), als wäre Philosophie einfach nur Flucht vor den Realitäten, die als Vorgestellte vorgeführt, ihren realen Schrecken verlören. Ein wenig tun sie das ja auch, wenn sie sich als beherrschbare Vorgänge, als konstruierbar und konstruiert darstellen. Jetzt krätscht natürlich Adorno in den gegnerischen Angriff: „… weil der Moment ihrer Erfüllung versäumt ward.“ Manchmal kommt er mir vor wie der Clown aus Steven Kings ES. Negative Dialektik. Dabei hätte er King mit Sicherheit nicht gelesen. Man fragt sich, wie er Shining von Kubrick aufgenommen hätte. Wenn die Vergangenheit neben einem am Pissoir zum Stehen kommt. Vielleicht weiß das Wesen in meinem gekrümmten Finger eine Antwort. Oder Alf, das POSTCOLDWARMONSTER. Wie eben auch diese verdammte Konzentrationsschwäche. Auf dieser Ebene jetzt ist das Gehüpfe fast lustvoll, und es bringt natürlich nichts, außer diesen Text, den ich nicht verkaufen kann, obwohl etwas Verkaufbares, und vor allem ein Ertrag, die Konzentrationsschwäche, wenn schon nicht beheben, aber doch mildern könnte.

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