Weil es so dunkel ist

kommt man auf komische Gedanken. Ich könnte sie trüb nennen, aber das ginge ein wenig zu weit. Der Sommer hat ja noch nicht einmal begonnen. Also versuche ich die Reste um mich herum (sinds überhaupt Reste und wenn ja Reste von was?) in eine Ordnung zu bringen. Was mir nicht gelingen wird, weil es noch nie gelang, irgendwas in eine Ordnung zu bringen. Aber die Zeit geht rum dabei und irgendwann wird es wieder hell. Das Schichten nach Jahreszahlen hat sich schon vor einigen Tagen als unverhältnismässig herausgestellt. Eigentlich gelang es mir noch nie, schon als wir hier einzogen und ich die Bücher sortieren wollte, gab ich nach einiger Zeit auf, wechselte das System. Das neue gab ich dann wiederum auf. Auch wechselte ich nicht mehr. Und die Farben verblassen im Restlicht des verlorenen Tages. Im Grunde müsste man das Zeug schichten, wie die flachen Feldsteine, mit denen manche ganze Häuser bauen, ohne Mörtel zu benutzen. Damit brächte man die einzellnen Stücke zwar nicht in eine Ordnung, sondern zum Verschwinden. Sie würden in etwas Höherem in einer Mauer aufgehen.

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