Prolog

Prolog

 

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Wenn wir beginnen, über Freiheit zu sprechen, beginnen wir zugleich im Nebel zu stochern, warum also nicht da, wo er am dichtesten ist, wir meinen die Sphäre, des subjektiven Idealismus, meinen Fichte und Schelling, nicht natürlich, um den Nebel an dieser Stelle zu lichten, das mögen die Kollegen der Akademie erledigen.

Aber ist es nicht so, dass gerade das momentan Unverständliche die meiste Attraktivität besitzt und die Gedanken in Bewegung versetzt, während der zugängliche Text zu nichts anderem drängt, als zum Referat und damit zu seiner eigenen Verfestigung. Wenn wir aber über Freiheit nachdenken wollen, braucht der Gedanke eine gewisse Beweglichkeit, nicht zu sagen eigene Freiheit.

 

Und wenn wir Schelling richtig verstanden haben, dann ist das ICH etwas, das ins Unendliche drängt, sich aber begrenzt, also die Tür ist, durch die es selber geht. Wir wollen uns aber nicht über Schelling lustig machen, wollen unsere Verständnislosigkeit nicht hinter einem Witz verstecken.

 

 

Das ICH ist seine eigene Grenze. Und es braucht sich als Grenze um anschaulich zu werden, mithin zum Sein für andere und somit auch für sich selbst.

 

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