Gespräche. Ein kurzer Ausruf der Freude

So schnell kanns gehen: Spector Books posteten heute Nachmittag, dass unter andren Büchern ihr Buch Anddrzej Wirth: Flucht nach vorn. Gesprochene Autobiografie und Materialien. Herausgegeben von Thomas Irmer mit einem schweizer Preis ausgezeichnet wurde. Ich hatte das Buch schon länger im Auge, schrieb aber erst auf die Meldung von heute Nachmittag hin eine Mail, mit der ich mir ein Rezensionsexemplar bestellte. Keine fünfzehn Minuten später klingelte ein Mitarbeiter des Verlages und übergab mir das Buch. (Das ist Leipzig, überschaubar und praktisch! Kurze Wege, nette und kluge Leute) Was soll man sagen: Ich habe hier und da in das Buch hinengelesen und es verspricht eine sauspannende Lektüre über die Theatergeschichte des 20 Jahrhunderts zu werden.

Vor allem: Das Buch ist wunderschön. In Zeiten von eBook und dergleichen, kommt der Gestaltung von Druckerzeugnissen eine erhöhte Rolle zu. Sie müssen schön sein und in ihrer Schönheit muss Lesekomfort bieten, sonst wäre eine Datei praktischer und vor allem platzsparender. Die Typografie ist nicht mehr zu unterschätzen (war sie noch nie, aber jetzt kommt es wesentlich zur Geltung). Wenn ich mir in der DDR ein Buch kaufte, war ich zunächst mal froh, es bekommen zu haben, später dann war ich froh, es mir lesten zu können. Nicht mehr der reine Text steht heute im Vordergrund. Dessen ist sich der Verlag Spector Books bewusst.

Darüber Hinaus scheinen Theaterleute ideale Gesprächspartner abzugeben. Auch Heiner Müllers Autobiographie Krieg ohne Schlacht besteht aus Gesprächen. Und seine Dialoge mit Alexander Kluge sind unübertroffen.

Ich kann also sagen: ich freue mich schon sehr auf die Lektüre dieser Gespräche mit Wirth, und es wird mir schwer fallen, sie herauszuzögern, bis ich andere Aufgaben erledigt habe. Wahrscheinlich ist eher, dass ich sofort damit beginne und die anderen Sachen parallel laufen lasse.

Flucht nach vorn. Gesprochene Autobiografie und Materialien

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