Reise und Religion (Gedanken zum langen Gedicht)

, mir kam heute bei der Lektüre dieser Gedanke, und vielleicht zäume ich das Pferd auch von hinten auf, erfinde zum wiederholten Mal den Kühlschrank, das Rad oder den vom Rind gezogenen Hakenpfllug. Noch immer aber stehe ich unter dem Einfluss/Eindruck von Schestows Athen und Jerusalem. Eine gewisse intellektuelle Trunkenheit sei mir also verziehen: Allerdings meine ich auch bezüglich des Langgedichtes eine ähnliche Unterscheidung treffen zu können, wie Schestow sie für die Religionen/Philosophien trifft. Einerseits das mehr oder weniger agnostische Reisegedicht griechischen Ursprungs (Illias et al.) und der eher sprachanalytisch orientierte Gesang einer Genesis. Vielleicht verbinden sich diese Stränge in der Göttlichen Komödie nur, um sich gleich darauf wieder zu trennen und heute in weit auseinanderliegenden literarischen Sphären eine Rennaissance zu erleben. Z.b. bei Prynne im archäologischen Reisegedicht Aristeas oder in Ingolds Nach der Stimme.

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