Reim

In einem Buch, das ich heute in der Post fand (ein Langgedicht von Felix Philipp Ingold: Nach der Stimme) — ich hab nur kurz reingelesen, aber in den nächsten Tagen werd ich mir ruhig und langsam zu gemüte führen — darin im hinteren Teil jedenfalls folgende Strophe (langsam höre ich auf an Zufälle zu glauben, denn die Beschäftigung mit dem Reim ist mir gerade zentral):

*

Reim endet immer

innen. Entert Sinn. Verrät

Tang an den Tag. Schmerz an den

Schmerz. Verrät

was gewesen sein wird. Was

mehr ist

als Nacht. Verhält sich zum anderen

wie Honig.

zum Licht. Wie Laut zu

Leim. Wo’s außerdem um Leben

geht. Doch nie beginnt

er.

*

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Eine Antwort zu Reim

  1. summacumlaudeblog schreibt:

    Hoppla, da hätte mein Kommentar zur Ballade ja besser hier her gepasst. Hatte nach längerer Abstinenz oben angefangen zu lesen und dann gleich die Tastatur bedient.

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