Der große Bruch

Ich lese schnell und atemlos in diesem Buch

als würde es zum Jahreswechsel mit dem Jahr verschwinden.

Aus einer Ecke tritt kantig und ungeschlacht – in schweren Stiefeln schlürfend – ein baumlanger, krummer, unrasierter Soldat in einer Feldbluse ohne Gürtel hervor, den Kopf kahlgeschoren wie eine Null. Dergestalt sah ich Chlebnikow im Sommer siebzehn als gemeinen Soldaten einer Reservetruppe aus Zarizin – …

Senkewitsch: Ein Abend im Apoll (S. 440)

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2 Antworten zu Der große Bruch

  1. muetzenfalterin schreibt:

    ich hoffe dazu gibt es dann auch eine Besprechung?
    Mir gefällt auch Ingolds Essay in der Volltext sehr, im Grunde sagt er ja dort etwas sehr ähnliches wie Mircea Cartarescu in Sinn und Form.

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