Ein Gedanke

beim Lesen der Anagramme Unica Zürns, der mir zu schade war für einen Aphorismus:

Das Spiel suspendiert das Gefühl. Und vielleicht ist diese Art von Befreiung das, was den Reiz dieser Lektüre ausmacht. Die Gebilde entlassen sich gewissermaßen selbst aus einem biographischen Kontext.

Sabine Scholl schreibt im Nachwort: „Keine Ausgangszeile ist weit hergeholt, sondern sie musste durchdrungen sein vom persönlichen Bezug zum Erleben der Autorin. Nur so konnte sich die Technik der Beschränkung, im Finden neuer Bedeutungen lohnen.“

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