was mir auffällt,

unterliegt (wahrscheinlich) keiner systematik, und was ich schreibe (wahrscheinlich) auch nicht.

es ist aleatorisch. nicht der text in sich, aber das geschriebene in summe. lässt sich daraus eine poetik (re)konstruieren? taugt dieser gedanke zu einer poetik?

pranke (1974):

Allen gestalterischen ‚Prozessen liegen die Begriffe Information und Redundanz zugrunde. Diesem Begriffspaar entsprechen die Begriffspaare Unordnung – Ordnung und Zufall – Gesetz. Der Aufbau von Ordnungen erfolgt nach gegebenen Gesetzen, der Aufbau von Unordnungen nach dem Prinzip des Zufalls.

(H. W. Pranke, Phänomen Kunst, Verlag DuMont, 1974)

aufbau der unordnungen? schöner gedanke. aber gibt es eine unordnung an sich? wäre der bezugsrahmen nicht immer (eine) ordnung (poetik). wo ist der ausgang?

Advertisements
Dieser Beitrag wurde unter Allgemein veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Eine Antwort zu was mir auffällt,

  1. hannascotti schreibt:

    Hat dies auf Kunstvollaltern – Mundwerkerin rebloggt und kommentierte:
    Jan Kuhlbrodt

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s