Hah

Vielleicht ist es ja gar nicht die Frage nach politischer Literatur, sondern die nach dem politischen Leser oder dem politischen Lesen, die mich umtreibt, denn man muss aus der Masse des Gedruckten wählen. Die Begrenztheit der Geschichte, also ihr Fristcharkter einerseits, und die unbegrenzte Zeit zwingen mir in einem Fort Entscheidungen auf.

Allerdings zwänge mich die Möglichkeit eines endlosen Lebens auch zur Wahl, einer Bestimmung der Reihenfolge der Lektüren.

Also wähle ich nach politischen Massgaben, geleitet von eine historischen Interesse, zuweilen. Oder einerseits. Und genieße Bücher zuweilen, wenn sie mein historisches. politisches Interesse füttern, aber eben nur, soweit sie auch zumindest (mich) ansprechend geschrieben sind.

Also mache ich als politischer Leser auch die Literatur politisch.

Und natürlich bin ich auch ein Lustleser.

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Eine Antwort zu Hah

  1. Clarknova schreibt:

    dazu passt fabians rezension von kokots „rodung“ sehr gut. http://www.signaturen-magazin.de/sascha-kokot–rodung.html er schält die politische dimension als leser gut heraus, die von autorenseite doch eher subtil eingeflochten ist.

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