Situation Bob Hicok

Ich will und soll über Nabokov schreiben und an anderer Stelle über Pound und Brecht, also über einige Steinköpfe des vergangenen Jahrhunderts, ist spannend, mach Spass und die Zeit sitzt mir im Nacken. Und kurz denke ich darüber nach, wie gut Brecht Englisch sprach. (und komme zu keinem Ergebnis).

Dann aber greife ich zu dem Band von Bob Hicock (Umstellung auf Rehzeit) der kürzlich in Judith Zanders Übersetzung und mit amerikanischem Original in der Reihe luxbooks.amerikana erschienen ist, und blättere mich gezielt zu einem Gedicht, das Eine Theorie über Kunst als Atmung heißt. Es enthält einige poetologische und ästhetische Erwägungen. Allerdings postuliert es nicht, sondern zeigt ein beobachtendes Denken im Vollzug. Aber auch von diesem Text werde ich abgelenkt denn einige Seiten weiter vorn findet sich ein anderer Text, desses Struktur beim Überblättern mir jedes Mal auffällt :

Ein Gedicht mit einem Gedicht im Bauch (ein gekürztes Geschichtsbuch)

Vielleicht ist die graphische Gestalt dieses Textes, oder dieser beiden Texte, denn der Eine findet sich im Inneren des Anderen, die eigentliche Poetologie. Der Bezug der Texte zu einander ist offen, aber das eine findet sich im anderen und enthält die Verse:

ich glaube ich trüge um meinen Hals gern all die Dinge

die mich angefallen haben, die Hunde und Mitternächte

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