Jakob Böhme

Für heute habe ich fast Feierabend (komisches Wort, aber was solls), jedenfalls eine längere Pause, die ich mit Flanierlesen füllen kann. (Die Kinder sind im Freibad, und werden zwar hungrig aber erst am Abend übers Haus herfallen.) Ein Post auf Facebook brachte mich dazu, mal wieder Jacob Böhme herauszugraben (Aurora oder Morgenröte im Aufgang). Feuerbach und Marx hatten ihn irgendwo lobend erwähnt, so dass Reclam Leipzig 1974 dieses Büchlein herausbrachte, dass ich am Mitte der Achtziger in einem Leipziger Antquariat in der Mädlerpassage erstand. Auch damals hatte ich wie heute eine Phase, in der ich alles las, was mir irgendwie interessant vor kam. Ich las ohne Ziel.

In diesem Böhmebuch findet sich auch der Text: De signatura rerum oder Von der Geburt und Bezeichnung aller Wesen, der eine Motivik anreißt, die mich seit Jahren beschäftigt.

Das 1. Kapitel heißt:

Wie alles stumm und ohne Verstand ist, was von Gott geredet wird ohne Erkenntnis der Signatur; und im menschlichen Geist die Signatur nach dem Wesen aller Wesen liegt.

darin:

3. Daran erkennen wir, dass alle menschlichen Eigenschaften aus einer kommen, dass sie nur eine einige Wurzel und Mutter haben, sonst könnte ein Mensch den anderen nicht im Hall verstehen.

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