Horst Samson

Seit ein Paar Tagen lese ich wie gebannt in Horst Samsons Gedichtband Kein Schweigen bleibt ungehört. Er ist 2013 im Ludwigsburger Pop Verlag erschienen und versammelt Gedichte Samsons aus dem Achtziger- und frühen Neunzigerjahren des vergangenen Jahrhunderts, Gedichte also, die den Schritt dokumentieren, den der Autor aus seiner Rumänischen Heimat ins deutsche Exil machen musste. Dass die Sprache dabei nur bedingt Rückhalt war, ist einer Sprachskepsis zu entnehmen, die die Gedichte durchzieht, darauf werde ich an anderer Stelle zurückkommen müssen.

Was mir aber eben klar wurde und diesen Post veranlasste, ist die technische Brillianz in Samsons Gedichten. Selten habe ich den Vers so gegen den Satzbau arbeiten sehen, selten ist mir daber die Versstruktur des Gedichts derart sinnfällig geworden.

Chapeau Horst Samson

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