Heises Hyperionbegeisterung

„Insgesamt lässt sich der Hyperion als Phänomenologie der Begeisterug lesen: ihrer schöpferisch anspannenden und befreienden wie ihrer vergemeinschaftenden Funktion, ihrer Vergänglichkeit auch und Selbsttäuschungen, ihrer Wunschrealität und der in Begeisterung gewonnenen und ausgesprochenen visionären Einsicht – Begeisterung als notwendiges und auch trügendes Bedürfnis des Selbstgefühls und als Höhepunkt und höchste Lebenssteigerung gegenüber der Verzweiflung und Enttäuschung auf der einen, , der erstickenden Öde des Banal-Alltäglichen auf der anderen Seite, ihr Gegensatz zur Stille und ihr Glühen und Verglühen in der Stille.“

Wolfgang Heise: Hölderlin. Schönheit und Geschichte. Berlin 1988. S231

Advertisements
Dieser Beitrag wurde unter Allgemein abgelegt und mit , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s