aha

Da Kunstwerke sich in der Durchbildung monadisch verschliessen, sich gegen ihre Außenwelt abdichten, springt der Gehalt eben nicht ins Auge des Betrachters. Der Rezipient muß sich, um Kunst zu verstehen, in die Werke hineinbegeben, ihre Sprache erlernen. Aber einzig die durch Technik vermittelten sinnlichen Momente ermöglichen ihm den Zutritt; an sie muß er sich halten. 

Tritt Technik als Selbstzweck der Komplexion des Werkes äußerlich gegenüber und ist nicht „konstituiert durch dessen Probleme, durch die aporetische Aufgabe, die es objektiv sich setzt“1, wird nichts erkennbar sein, außer der Technik selbst, die keinem künstlerischen Anspruch genügt, nur verwendet wird, weil sie eben da ist.

1 TWA Ästhetische Theorie, S. 317

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