carlfriedrich claus

eine stelle an der ich gerne schürfe, kurz vor seinem tod hatte ich die gelegenheit carlfriedrich claus kennenzulernen. es war nach der eröffnung seines lautaggregates im chemnitzer museum. der raum um seine kunst und der raum um seine person. und es ist vielleicht auch gar nicht das interview selbst, das mich berühert. ein dokument allerdings eines menschen, der seinen weg ging, unabhängig von der politisch realen gestalt der utopie. darüber wäre in vielerlei hinsicht nachzudenken. aber es war ja kein mönchisches einsiedlertum, was er lebte. sein kontakt zur welt fand in briefen statt. und das werk (oder seine arbeiten, die meisten seiner arbeiten) greifen myzelartig aus. geflechte. rhizome. gebilde über die blätter hinaus.

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