Exkurs zur Freiheit 2

Man sollte, wenn man über Freiheit sprechen will, zuerst über ihre Begrenztheit zu sprechen, und es muss die Frage erlaubt sein, ob die Freiheit nicht genau diese ihre eigene Begrenztheit ist. Wenn Freiheit zum Beispiel da aufhört, wo die Freiheit des Anderen beginnt.Vielleicht spricht Schelling ja, wenn er vom Ich spricht, von diesem einen Aspekt, der Freiheit des Ichs und verhält sich damit komplementär zur Foucaultschen Sorge um das Selbst. Ist Freiheit also nur ein Akt der freiwilligen Selbstbeschränkung? Das hieße wohl, dass ich nur dann frei bin, wenn ich mir selbst Zwang antue, wenn das ICH sich unterwirft unter das SElbst, einer Überzeugung unterordnet, die es hervorgebracht hat, wobei die Hervorbringung ein Nachvollzug ist, es sich also um übernommene Überzeugungen handelt, die es nachvollzieht. Ist Freiheit also nur etwas, das den Zwang vorwegnimmt, um ihn zu mildern?

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